Sorgen

Wir haben heute die Kletterroute im Molten Core genommen. Ich werde Mama bitten, dem Kleinen die Krallen zu kürzen, da einige abgebrochen sind, was bekanntlich sehr weh tut.

Sorgen macht mir die Ausdauer des Babys, ich werde in Zukunft mehr Runden in Tol Barad einplanen, um sie zu verbessern. Auch werde ich besser auf seine Ernährung achten; es darf nicht sein, dass es bei so einem kurzen Aufstieg sich immer hinsetzen will.

Fotos

Böser Brief von Elfie

Ich glaube, Elfie ist nicht so begeistert davon, dass der kleine Racker sie mag.

Katzenliebe

Es ist wirklich unglaublich, was die Gnome alles herstellen können: Für unsere Familie ist der magische Apparat schon ein Wunder für sich, aber die Krümmel haben es geschafft, sogar Bewegung in die Bilder zu bringen.
Im Archiv (so nennt sich das, wo die bewegten Bilder wie Schriftrollen aufbewahrt werden) fand ich ein bewegtes Bild, wie man mit Katzenkindern umgeht.

Dass das Kleine nicht unbedingt einfach ist, habe ich erwartet, aber vielleicht schaffe ich es, eine Beziehung zu ihm aufzubauen, wenn ich es in mein Bett nehme und umarme. Mama hat immer gesagt, dass Kinder in das Bett ihrer Mutter gehören, selbst Elfie hat bei ihr geschlafen, als sie klein war. Ich erinnere mich auch noch daran, wie sie mir immer das Fell gestreichelt hat und mir Geschichten von wilden Tieren erzählte.

Erziehungsgedanken

Eines werde ich dem Kleinen nie tun – Vorträge halten.

Gestern traf ich Papa und er nahm die Mitteilung, dass er jetzt Opa ist ziemlich gelassen auf. Andererseits – noch unentspannter als Mama geht wohl kaum. Auf jeden Fall fand er das Kleine total niedlich, aber als er erfahren hatte, dass ich aus Versehen die Mutter des Kleinen getötet hatte, wurde er ziemlcih sauer auf mich. Er hat gesagt, wir Druiden müssen die Natur achten und sauber halten, und nicht sie töten.

Dass Mama gut Predigten halten kann, kann sich vermutlich jeder vorstellen, aber Papa ist auch nicht viel besser. Nie, nie werden ich dem Kleinen Vorträge halten, sondern versuchen ihm zu zeigen, warum es etwas (nicht) machen soll.

Ich habe ein Kind

Ich habe ein Kind, was ich immer noch nicht so richtig glauben kann.

Ich war auf Jagd im Schilngendorntal und musste eine riesige Panthermutter töten. Dass sie eine Mama ist, habe ich leider zu spät bemerkt, sonst hätte ich natürlich versucht, sie nur kampfunfähig zu machen.
Und dann stand es da – ein kleines, wuscheliges Etwas, welches sich hilflos an mich schmiegt und bettelte, ein bißchen Liebe, Aufmerksamkeit und Futter zu bekommen (also praktisch wie Elfie ohne kriminelle Energie).

Mama war ganz schön sauer und ich habe den Eindruck, dass sie sich als Oma jetzt so alt fühlt, wie sie ist. Papa muss ich es auch noch sagen, dass er jetzt Opa ist.
Ansonsten waren meine ersten Erziehungversuche ziemlich anstrengend, das Kleine will einfach nicht verstehen, dass man sich das Essen nicht einfach von Teller rupft, aufspringt und damit in die nächste Ecke verschwindet.

Papa

Ich habe endlich Papa getroffen und er ist wirklich genauso groß und stark, wie Mama immer gesagt hat. Leider scheint er der Ansicht zu sein, dass er einen Bären gezeugt hat, dabei bin ich eine Katze. Um mich zu einem Bären zu machen, wollte er mir Gold für Privatunterricht beim Lehrer und für neue Rüssi geben, aber da wäre wohl Mama wütend gewesen. Immerhin haben Freunde mit ihren magischen Apperaten mich und ihn gemalt.

Landschaftspflege

Cenarius meint, ich wäre jetzt groß und müsste Verantwortung übernehmen. Und er sagte dass niemand durch einen Wald voller Leichen laufen wollte und es meine Aufgabe wäre es, Ordnung zu schaffen. Das ist wirklich harte Arbeit, weil man sich in TB unweigerlich nasse Pfoten holt und man des Öfteren als Leichenflederer beschimpft wird.

Überfall

Mama sagt, es gibt ein Gebiet, in dem wir Katzen als heilige Tiere verehrt werden. Was nicht schlecht klang – keine Elfie, die einem am Schwanz zieht oder im Schlaf bedroht und dafür jede Menge Fisch. Fischschwärme sollen nämlich ein weiter Vorzug dieses Gebietes sein.

Leider waren Mamas Wegbeschreibungen dahin nicht zu gebrauchen, weswegen ich mich einer Karawane anschloss. Ich hüpfte auf die Kutsche und los ging es. Da waren große Katzen in den Stein gemeißelt, das Paradies schien also nahe.

Auf einmal kamen unglaublich kleine Wesen, die auf Hyänen ritten, hinter den Statuen hervor und ehe ich mich versah, waren wir gefangen. Aber die Karawanenführerin meinte, ich solle ein paar Wachen überlisten und ihnen die Rüstung abnehmen. Was auch gelang, sie verkleideten sich als unsere Feinde und ich schlich hinaus.
In der Hauptstadt angekommen, steckten alle die Köpfe zusammen, weil es richtige Katzen dort wohl nur sehr selten gibt. Die Bewohner selbst sehen aus, wie eine Mischung aus einem Leoparden und Cenarius. Wir werden uns bestimmt gut verstehen.

Ich habe IHN getroffen

Ich habe IHN getroffen. Kann man sich das vorstellen?

Im Unterrricht haben sie uns gesagt, dass er der Urvater aller Druiden ist, womit er älter als Papa und vermutlich auch älter als Mama ist.
Auf jeden Fall stand auf einmal Cenarius vor mir und bat mich, ihm beim Kampf gegen einen alten Feind der Familie, Ragnaros, zu helfen.. Über den hat Mama viele üble Geschichten erzählt und wenn in der Küche wieder etwas am ankokeln ist, sagt Mama immer, das wäre Ragnaros`Rache. Und heiß war er wirklich, ich hatte die ganze Zeit Angst, dass ein Funken mein Fell entzündet. Zum Glück ist mein Urahn groß und stark, sodass er am Ende meine Hilfe nicht brauchte.

Aber ich war stolz, dass ich einmal an seiner Seite kämpfen durfte.

Zerfetztes Gesicht

Elfie wollte mich mit dem Messer traktieren, während ich schlief!

Ich hatte extra den Schlüssel ein paarmal rumgedreht, aber sie hat es trotzdem geschafft, das Schloß zu knacken. Zum Glück habe ich einen leichten Schlaf, bin aufgewacht und ihr ins Gesicht gesprungen, als sie angeschlichen kam. Mama hat ihr den Rest vom Gesicht verbunden und wird sie wohl morgen zu einem Heilpriester schicken, da sie nicht wusste, wer gerade Notdienst hat. Elfie heult die ganze Zeit rum, dass ihr Gesicht bestimmt voller Narben bleibt 😛 . Als wenn man von ihr mehr als die Augen ausserhalb des Hauses sehen würde.

Elfie muss endlich einmal lernen, dass ich nicht mehr die kleine Schwester bin, die man beliebig ärgern und am Schwanz ziehen kann.

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